Andauernde Verunsicherung der Märkte durch die Immobilienkrise in den U.S.A. Die Siemensaktie schließt im August leicht unter Vormonatsniveau.
Die Verunsicherung an den weltweiten Aktienmärkten in Folge der Immobilienkrise hält auch im August an. Immer neue Nachrichten über Liquiditätsengpässe und Spekulationsverlusten vor allem bei Finanzinstituten sorgten für eine hohe Volatilität in den Märkten. Im August hat Siemens den Rückkauf der Wandelanleihe abgeschlossen. Dadurch wurden nur 10 Millionen neue Aktien ausgegeben, anstelle von ursprünglichen 45 Millionen und der Verwässerungseffekt deutlich verringert. Der reduzierende Effekt auf die Anzahl an ausstehenden Aktien kam somit den Aktionären zugute. Erneute Pressespekulationen über die Höhe der Schmiergeldzahlungen belasteten den Aktienkurs am Anfang des Monats. Bis zur Monatsmitte fiel die Aktie bis auf 85 Euro, bevor sich der Kurs im weiteren Monatsverlauf auf ca. 90 Euro stabilisierte. In der letzten Augustwoche präsentierten sich die globalen Märkte wieder freundlicher. Insgesamt zeigte der Handel europäischer Aktien (wie auch die Siemens-Aktie) wenig Eigendynamik. Die letzte Handelswoche war gekennzeichnet von Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen und unterstützende Maßnahmen der U.S. Regierung für in Not geratene Hausbesitzer. Solide Quartalsergebnisse von Siemens-Wettbewerbern geben weiterhin Aussicht auf steigende Wachstumszahlen in der Branche. Die Siemensaktie legte an den letzten beiden Handelstagen um 4,5% zu, blieb im Vergleich zum Vormonat jedoch hinter dem DAX zurück.

